Trauer um verstorbenes Kind

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Mein Kind ist gestorben. Er hatte eine seltene Krankheit – SCID – und dürfte nur 8 Monate leben.

Sein Name ist Mels. Ich vermisse ihn – sehr stark.

Oft habe ich den Eindruck, dass er nur ein schöner Traum war. Dass ich ihn mir nur eingebildet hatte und dass diese Horror garnicht mit uns passiert ist.

Er war so schön…. wunderschön, außergewöhnlich. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht weine um ihn.

Ich weiß nicht wie ich diesen Schmerz bearbeiten soll. Oft kommt mir vor, dass ich verrückt werde.

1 comment

  1. Zunächst sprechen wir unsere tiefste Anteilnahme aus – was Sie erleben mussten, kann sehr schwer wiegen. Die meisten Menschen und Eltern können und wollen sich gar nicht vorstellen, wie es sein könnte, wenn man das eigene Kind verliert. Die Trauer und der Schmerz sind demnach sehr verständlich.

    Geben Sie sich Zeit und Raum, auch diese Trauer ein Stück weit erleben zu dürfen. Haben Sie nicht den Anspruch, dass gleich alles wieder so laufen muss, wie zuvor.
    Vielleicht kann es Ihnen helfen sich anderen Menschen auch mit Ihrer Trauer anzuvertrauen. Möglicherweise haben Sie Freund:innen oder eine/n Partner:in, mit der Sie ein Stück dieses Trauerprozesses auch gemeinsam gehen können. Vielleicht begegnen Sie im Außen auch Überforderung mit dieser schweren Situation. Geben Sie sich und den Anderen auch Zeit für diesen Prozess.
    Sie sind jedenfalls nicht alleine! Suchen Sie sich Menschen und Möglichkeiten, mit denen Sie auch im Hier und Jetzt sein können.

    Scheuen Sie sich auch nicht sich professionelle Hilfestellungen und Begleitung zu holen (z.B. bei Psychotherapeut:innen, Klinisches Psycholog:innen, Berater:innen etc.)! Sie sind auch im Center von Anima Mentis herzlich willkommen.

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